Maut in Österreich

Mautstation auf einer mehrspurigen Autobahn mit geöffneten Fahrspuren.

Wer in Österreich unterwegs ist, trifft je nach Fahrzeug auf unterschiedliche Mautsysteme. Für Firmen-Pkw und leichte Nutzfahrzeuge mit einer technisch zulässigen Gesamtmasse (tzGm) von bis einschließlich 3,5 Tonnen reicht auf den meisten Autobahnen und Schnellstraßen eine Vignette.

Für Fahrzeuge mit einer tzGm von mehr als 3,5 Tonnen gilt die GO-Maut. Hier wird nicht pauschal bezahlt, sondern nach den gefahrenen Kilometern abgerechnet.

Vor einer gewerblichen Fahrt nach oder durch Österreich lohnt sich deshalb ein kurzer Check von Fahrzeug und Route. In diesem Beitrag finden Sie die Mautregeln für 2026, die verfügbaren Zahlungswege und die Strecken, für die besondere Regelungen gelten.

Das Wichtigste zur Maut in Österreich 2026

  • Bis einschließlich 3,5 t tzGm: Für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ist auf den meisten österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen eine Vignette vorgeschrieben.

  • Streckenmaut: Auf ausgewählten Abschnitten wird anstelle der Vignette eine eigene Streckenmaut erhoben. Diese Strecken sind von der regulären Vignettenpflicht ausgenommen.

  • Über 3,5 t tzGm: Schwere Nutzfahrzeuge und LKW fallen unter die fahrleistungsabhängige GO-Maut. Die Maut wird über die GO-Box oder eine zugelassene On-Board-Unit erfasst.

  • Die tzGm gibt den Ausschlag: Ob Vignette oder GO-Maut gilt, richtet sich grundsätzlich nach der technisch zulässigen Gesamtmasse des Fahrzeugs.

  • Strecken mit gesonderter Maut: Dazu gehören Abschnitte der A 9, A 10, A 11 und S 16 sowie die A 13.

  • Shell Card an Mautstellen: ASFINAG führt Shell unter den Tankkarten auf, die an den Mautstellen für die Streckenmaut akzeptiert werden.

Wie funktioniert die Maut in Österreich?

Welches Mautsystem in Österreich gilt, richtet sich nach der technisch zulässigen Gesamtmasse (tzGm) des Fahrzeugs. Für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis einschließlich 3,5 Tonnen ist auf Autobahnen und Schnellstraßen in der Regel eine Vignette erforderlich. Auf einzelnen Abschnitten gilt stattdessen eine separate Streckenmaut. Für Fahrzeuge mit einer tzGm von mehr als 3,5 Tonnen, darunter LKW, wird die fahrleistungsabhängige GO-Maut erhoben.

Für bestimmte ältere Fahrzeuge gilt eine Ausnahme. Sie bleiben bis zum 31. Januar 2029 vignetten- beziehungsweise streckenmautpflichtig, wenn sie vor dem 1. Dezember 2023 erstmals zugelassen wurden, ihr höchstes zulässiges Gesamtgewicht zum Zeitpunkt der Erstzulassung höchstens 3,5 Tonnen betrug und ihre technisch zulässige Gesamtmasse bei der Nutzung österreichischer Mautstraßen weiterhin höchstens 3,5 Tonnen beträgt.

Bei Fuhrparks mit unterschiedlichen Fahrzeugklassen sollte die 3,5-Tonnen-Grenze daher besonders beachtet werden. Je nach tzGm gilt die Vignette beziehungsweise Streckenmaut oder die kilometerabhängige GO-Maut.

Maut für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen

Firmen-Pkw und leichte Nutzfahrzeuge mit einer tzGm von bis einschließlich 3,5 Tonnen benötigen auf den meisten österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen eine gültige Vignette. Zur Wahl stehen die klassische Klebevignette und die Digitale Vignette. Die 1-Tages-Vignette wird nur als digitale Variante angeboten.

Hinweis: Preise und Tarife entsprechen dem Stand von Oktober 2026. Bitte prüfen Sie vor der Fahrt, ob es Änderungen gegeben hat.

Mautsystem

Preis 2026

Fahrzeug / Nutzung

Gültigkeit

Jahresvignette

106,80 €

Mehrspurige Fahrzeuge mit einer tzGm von bis einschließlich 3,5 t

1. Dezember 2025 bis 31. Januar 2027; digital oder als Klebevignette erhältlich

2-Monats-Vignette

32,00 €

Mehrspurige Fahrzeuge mit einer tzGm von bis einschließlich 3,5 t

Zwei Monate ab gewähltem Gültigkeitsbeginn beziehungsweise Lochungstag; digital oder als Klebevignette erhältlich

10-Tages-Vignette

12,80 €

Mehrspurige Fahrzeuge mit einer tzGm von bis einschließlich 3,5 t

Zehn aufeinanderfolgende Kalendertage; digital oder als Klebevignette erhältlich

1-Tages-Vignette

9,60 €

Mehrspurige Fahrzeuge mit einer tzGm von bis einschließlich 3,5 t

Ein Kalendertag; ausschließlich digital erhältlich

Vignette oder GO-Maut? Die schnelle Entscheidung

Welches Mautsystem für ein Firmenfahrzeug gilt, lässt sich in den meisten Fällen anhand der technisch zulässigen Gesamtmasse (tzGm) bestimmen:

Technisch zulässige Gesamtmasse

Mautsystem

Was ist zu beachten?

Bis einschließlich 3,5 t tzGm

Vignette

Auf vignettenpflichtigen Autobahnen und Schnellstraßen ist grundsätzlich eine Vignette erforderlich. Auf bestimmten Abschnitten gilt stattdessen die Streckenmaut.

Über 3,5 t tzGm

GO-Maut

Die Maut wird fahrleistungsabhängig erhoben. Für die Abrechnung ist ein zugelassenes Fahrzeuggerät erforderlich.

Für bestimmte ältere Fahrzeuge gilt weiterhin eine Übergangsregelung. Sie bleiben bis zum 31. Januar 2029 vignetten- beziehungsweise streckenmautpflichtig, wenn sie vor dem 1. Dezember 2023 erstmals zugelassen wurden, ihr höchstes zulässiges Gesamtgewicht zum Zeitpunkt der Erstzulassung höchstens 3,5 Tonnen betrug und ihre technisch zulässige Gesamtmasse bei der Nutzung österreichischer Mautstraßen weiterhin höchstens 3,5 Tonnen beträgt.

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Vignettenfreie Autobahnabschnitte

Wer aus Deutschland in die Grenzregion fährt, benötigt nicht auf jedem österreichischen Autobahnabschnitt eine Vignette. Für einige kurze Strecken nahe der Grenze gilt eine Ausnahme.

Autobahn

Vignettenfreier Abschnitt

A 1 West Autobahn

Walserberg bis Salzburg-Nord

A 12 Inntal Autobahn

Kiefersfelden/Kufstein bis Kufstein-Süd

A 14 Rheintal/Walgau Autobahn

Hörbranz bis Hohenems

Auf der A 1 West Autobahn ist die Fahrt von der Staatsgrenze am Walserberg bis zur Anschlussstelle Salzburg-Nord ohne Vignette möglich. So lässt sich der Raum Salzburg von der deutschen Grenze aus erreichen, ohne auf diesem Abschnitt eine österreichische Vignette zu benötigen.

Eine weitere Ausnahme gibt es auf der A 12 Inntal Autobahn: Vom Grenzübergang Kiefersfelden/Kufstein bis zur Anschlussstelle Kufstein-Süd gilt keine Vignettenpflicht.

Auf der A 14 Rheintal/Walgau Autobahn ist die Strecke zwischen der Staatsgrenze bei Hörbranz und der Anschlussstelle Hohenems vignettenfrei. Das kann besonders für Fahrten im Dreiländereck Deutschland, Österreich und Schweiz praktisch sein.

Wichtig ist jedoch: Die Ausnahme endet jeweils an der genannten Anschlussstelle. Führt die Route anschließend weiter über vignettenpflichtige Autobahnen oder Schnellstraßen, wird eine gültige Vignette benötigt. Planen Sie daher die gesamte Strecke und nicht nur den vignettenfreien Abschnitt.

Maut für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen

Für Fahrzeuge mit einer technisch zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen gilt in Österreich die GO-Maut. Der Betrag wird anhand der Kilometer berechnet, die auf dem mautpflichtigen Straßennetz gefahren werden.

Dafür braucht das Fahrzeug vor Fahrtbeginn ein zugelassenes und funktionsfähiges Fahrzeuggerät. Neben der GO-Box können auch die Toll-Collect-OBU oder ein für Österreich freigeschaltetes EETS-Fahrzeuggerät verwendet werden. Die GO-Box erfasst die Maut während der Fahrt automatisch.

Einen einheitlichen Kilometerpreis gibt es nicht. Wie hoch die GO-Maut ausfällt, hängt neben der gefahrenen Strecke von der Anzahl der Achsen sowie der CO₂-Emissionsklasse und EURO-Emissionsklasse des Fahrzeugs ab. Für einzelne Strecken können zudem eigene Tarife gelten.

Welche Fahrzeugdaten bestimmen die LKW-Maut?

Die Höhe der LKW-Maut lässt sich nicht allein aus dem Fahrzeuggewicht ableiten. Bei der GO-Maut kommen mehrere Fahrzeug- und Streckenmerkmale zusammen. Entscheidend sind neben der gefahrenen Strecke unter anderem die Achsanzahl sowie die CO₂- und EURO-Emissionsklasse.

Faktor

Bedeutung für die Maut

Technisch zulässige Gesamtmasse (tzGm)

Sobald die tzGm über 3,5 Tonnen liegt, gilt grundsätzlich die GO-Maut. Maßgeblich ist dabei die technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs, nicht das tatsächliche Gewicht von Fahrzeug und Ladung zum Zeitpunkt der Fahrt.

Achsanzahl

Die Anzahl der Achsen beeinflusst die Tarifkategorie. ASFINAG unterscheidet bei den GO-Maut-Tarifen zwischen Fahrzeugen mit zwei, drei sowie vier oder mehr Achsen.

Gefahrene Kilometer

Die GO-Maut wird pro gefahrenem Kilometer berechnet. Je länger die mautpflichtige Strecke, desto höher fällt entsprechend der Gesamtbetrag aus.

CO₂-Emissionsklasse

Fahrzeuge werden in fünf CO₂-Emissionsklassen eingeteilt. Die CO₂-Emissionsklasse fließt in die Berechnung des Mauttarifs ein.

EURO-Emissionsklasse

Die EURO-Emissionsklasse fließt ebenfalls in die Berechnung der GO-Maut ein.

Strecke und Sondertarife

Auf der A 9, A 10, A 11, A 13 und S 16 gelten Sondertarife. Auch auf einem Abschnitt der A 12 wird ein erhöhter Tarif berechnet. Für die Einordnung in eine CO₂-Emissionsklasse legt die ASFINAG die gemeldeten Fahrzeugdaten zugrunde.

Für die CO₂-Einstufung berücksichtigt die ASFINAG die gemeldeten Fahrzeugdaten und ordnet Fahrzeuge einer CO₂-Emissionsklasse von 1 bis 5 zu. Dazu zählen unter anderem der Zeitpunkt der Erstzulassung, die Fahrzeuguntergruppe und der spezifische CO₂-Emissionswert. Soweit erforderlich, müssen die Angaben durch entsprechende Nachweise belegt werden.

Die voraussichtlichen Kosten einer Fahrt können Sie vorab mit dem offiziellen Mautkalkulator der ASFINAG prüfen. Dabei berücksichtigt das Tool unter anderem die EURO-Emissionsklasse, die Achsanzahl und die CO₂-Emissionsklasse.

Wie funktioniert die Bezahlung der GO-Maut?

Für die GO-Maut benötigen Fahrzeuge mit einer tzGm von mehr als 3,5 t ein zugelassenes Fahrzeuggerät. Bei der Nutzung der GO-Box wird die Maut während der Fahrt automatisch erfasst. Alternativ können geeignete, für Österreich freigeschaltete On-Board-Units verwendet werden.

Für die GO-Box stehen Pre-Pay und Post-Pay zur Verfügung. Bei Pre-Pay laden Sie vor der Fahrt ein Guthaben auf. Die Maut wird dann jeweils davon abgebucht. Mit Post-Pay wird sie nachträglich über das hinterlegte Zahlungsmittel abgerechnet.

Vor der ersten Fahrt müssen die benötigten Fahrzeugdaten korrekt hinterlegt sein, etwa Kennzeichen, Zulassungsstaat und relevante Fahrzeugmerkmale. Prüfen Sie auch die eingestellte Achsanzahl vor jeder Fahrt und passen Sie sie bei Bedarf an.

Bei Pre-Pay muss ausreichend Guthaben verfügbar sein. Bei Post-Pay ist ein gültiges Zahlungsmittel erforderlich. Kontrollieren Sie zudem die bei der Registrierung ausgestellte Fahrzeugdeklaration und führen Sie sie im Fahrzeug mit.

Gespanne und Anhänger im gewerblichen Verkehr

Bei Gespannen ist für die Wahl des Mautsystems die technisch zulässige Gesamtmasse des Zugfahrzeugs entscheidend. Das Gewicht eines Anhängers wird bei der Frage, ob Vignette oder GO-Maut gilt, nicht zur tzGm des Zugfahrzeugs hinzugerechnet.

Liegt die tzGm des Zugfahrzeugs bei höchstens 3,5 Tonnen, bleibt es grundsätzlich bei Vignette beziehungsweise Streckenmaut. Hat das Zugfahrzeug selbst eine tzGm von mehr als 3,5 Tonnen, fällt es unter die GO-Maut.

Bei schweren Zugfahrzeugen ist zudem die Achsanzahl für den Tarif relevant. Wird ein Anhänger mitgeführt, muss die Achsanzahl entsprechend angepasst werden. Fuhrparkverantwortliche sollten deshalb die Fahrzeugdaten des Zugfahrzeugs prüfen und bei wechselnden Fahrzeugkombinationen auch die Achseinstellung kontrollieren.

Luftaufnahme einer Mautstation auf einer mehrspurigen Autobahn mit Pkw und LKW.

Mautstrecken in Österreich: Tunnel, Alpenquerungen und Sondermaut

Auf einigen österreichischen Alpenquerungen gilt für Fahrzeuge bis einschließlich 3,5 t tzGm eine eigene Streckenmaut. Grund dafür sind die besonders hohen Kosten für Bau, Betrieb und Erhaltung dieser Tunnel- und Gebirgsstrecken. Auf den betreffenden Abschnitten wird keine zusätzliche Vignette benötigt.

Für Fahrzeuge mit einer tzGm von mehr als 3,5 t gelten auf diesen Strecken eigene GO-Maut-Tarife. Neben dem ASFINAG-Netz gibt es in Österreich weitere mautpflichtige Straßen. Für sie gelten die Tarife und Abrechnungsregeln der jeweiligen Betreiber.

Hinweis: Alle genannten Preise entsprechen dem Stand von Oktober 2026 und können sich ändern.

A 9: Bosrucktunnel und Gleinalmtunnel

Auf der A 9 Pyhrn Autobahn liegen zwei getrennte Streckenmaut-Abschnitte. Der Bosrucktunnel befindet sich zwischen Spital/Pyhrn und Ardning, der Gleinalmtunnel zwischen St. Michael und Übelbach. Für Fahrzeuge mit einer tzGm von bis einschließlich 3,5 t kostet eine Einzelfahrt 2026 am Bosrucktunnel 7,00 Euro und am Gleinalmtunnel 12,00 Euro. Wer beide Abschnitte befährt, zahlt damit insgesamt 19,00 Euro.

Für Fahrzeuge mit einer tzGm von mehr als 3,5 t werden die beiden Abschnitte über die GO-Maut abgerechnet. Dafür gelten eigene Streckenmaut-Tarife, die sich unter anderem nach der Achsanzahl sowie der CO₂- und EURO-Emissionsklasse richten.

A 10: Tauern- und Katschbergtunnel

Auf der A 10 Tauern Autobahn umfasst die Streckenmaut den Abschnitt zwischen Flachau und Rennweg mit Tauern- und Katschbergtunnel. Für Fahrzeuge mit einer tzGm von bis einschließlich 3,5 t kostet die gesamte Strecke 2026 15,00 Euro pro Einzelfahrt. Teilstrecken durch jeweils einen der beiden Tunnel kosten 7,50 Euro.

Auch bei Fahrzeugen mit einer tzGm von mehr als 3,5 t wird die Maut auf diesem Abschnitt über das GO-Maut-System berechnet und nicht über das Streckenmaut-Ticket für Fahrzeuge bis einschließlich 3,5 t tzGm.

A 11: Karawankentunnel

Die Maut am Karawankentunnel unterscheidet sich je nach Fahrtrichtung. Auf österreichischer Seite verläuft der Streckenmaut-Abschnitt der A 11 von St. Jakob im Rosental bis zur Staatsgrenze im Karawankentunnel. Die Einzelfahrt in Richtung Süden kostet für Fahrzeuge mit einer tzGm von bis einschließlich 3,5 t im Jahr 2026 9,00 Euro.

Für die Gegenrichtung ist die slowenische Autobahngesellschaft DARS zuständig. Bei grenzüberschreitenden Fahrten werden die österreichische und die slowenische Maut getrennt abgerechnet.

A 13: Brenner Autobahn und Europabrücke

Auf der gesamten A 13 Brenner Autobahn gilt Streckenmaut. Eine Einzelfahrt kostet für Fahrzeuge mit einer tzGm von bis einschließlich 3,5 t im Jahr 2026 12,50 Euro.

Die Europabrücke ist Teil der A 13 und damit Teil dieser Mautstrecke. Für die Fahrt über die Brücke wird von ASFINAG kein separates Streckenmaut-Ticket angeboten. Wer von der Maut am Brenner spricht, meint daher die mautpflichtige A 13 und nicht ein zusätzliches Mautprodukt für die Europabrücke. Für Fahrzeuge mit einer tzGm von mehr als 3,5 t gelten wiederum die entsprechenden GO-Maut-Tarife; auf der A 13 gibt es außerdem einen eigenen Nachttarif zwischen 22:00 und 05:00 Uhr.

S 16: Arlberg-Straßentunnel

Auf der S 16 Arlberg Schnellstraße wird zwischen St. Anton am Arlberg und Langen am Arlberg Streckenmaut erhoben. Der Abschnitt führt durch den Arlberg-Straßentunnel. Für Fahrzeuge mit einer tzGm von bis einschließlich 3,5 t kostet eine Einzelfahrt 2026 13,00 Euro.

Bei Fahrzeugen mit einer tzGm von mehr als 3,5 t wird die Maut auf diesem Abschnitt nach den gesonderten GO-Maut-Tarifen für den Streckenmaut-Abschnitt berechnet.

Weitere mautpflichtige Tunnel und Sondermautstrecken

Nicht jede wichtige Tunnelverbindung in Österreich gehört zu den sechs ASFINAG-Streckenmaut-Abschnitten. Beim Pfändertunnel ist die Situation sogar umgekehrt: Er liegt auf der A 14 zwischen Hörbranz und Hohenems und damit auf einem Abschnitt, der für Fahrzeuge mit einer tzGm von bis einschließlich 3,5 t von der Vignettenpflicht ausgenommen ist. Eine separate Maut am Pfändertunnel gibt es daher nicht.

Anders ist es beim Felbertauern-Straßentunnel. Die Felbertauernstraße gehört nicht zum ASFINAG-Streckenmautsystem, sondern wird von der Felbertauernstraße AG betrieben. Dort gelten eigene Tarife, auch für LKW. Für Fahrzeuge mit einer tzGm von mehr als 3,5 t richtet sich der Normaltarif nach der Achsanzahl.

Alle wichtigen Maut-Tunnel und Brücken in Österreich im Überblick

Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Tunnel und Alpenquerungen für gewerbliche Fahrten zusammen. Auf den ASFINAG-Streckenmaut-Abschnitten gelten die genannten Preise für Fahrzeuge mit einer tzGm von bis einschließlich 3,5 t. Fahrzeuge mit einer tzGm von mehr als 3,5 t werden über die GO-Maut abgerechnet.

Hinweis: Die angegebenen Preise und Tarife entsprechen dem Stand von Oktober 2026 und können sich ändern.

Tunnel / Strecke

Straße

Region / Grenze

Fahrzeugklasse

Mautsystem

Preis 2026

Bezahlung

Shell Card

Hinweis

Bosrucktunnel

A 9

Oberösterreich / Steiermark

≤ 3,5 t tzGm

ASFINAG-Streckenmaut

7,00 €

Mautstelle oder Digitale Streckenmaut

Die Shell Card wird an ASFINAG-Mautstellen als akzeptierte Tankkarte geführt

Eigener Streckenmaut-Abschnitt

Gleinalmtunnel

A 9

Steiermark

≤ 3,5 t tzGm

ASFINAG-Streckenmaut

12,00 €

Mautstelle oder Digitale Streckenmaut

Die Shell Card wird an ASFINAG-Mautstellen als akzeptierte Tankkarte geführt.

Eigener Streckenmaut-Abschnitt

Tauern- und Katschbergtunnel

A 10

Salzburg / Kärnten

≤ 3,5 t tzGm

ASFINAG-Streckenmaut

15,00 €

Mautstelle oder Digitale Streckenmaut

Shell wird an ASFINAG-Mautstellen als akzeptierte Tankkarte geführt

Preis für den gesamten Abschnitt Flachau–Rennweg

Karawankentunnel

A 11

Österreich / Slowenien

≤ 3,5 t tzGm

ASFINAG-Streckenmaut auf österreichischer Seite

9,00 €

Mautstelle oder Digitale Streckenmaut

Die Shell Card wird an der österreichischen ASFINAG-Mautstelle als akzeptierte Tankkarte geführt

Österreichische und slowenische Maut werden getrennt abgerechnet

Brenner Autobahn / Europabrücke

A 13

Tirol / Grenze zu Italien

≤ 3,5 t tzGm

ASFINAG-Streckenmaut

12,50 €

Mautstelle oder Digitale Streckenmaut

Die Shell Card wird an ASFINAG-Mautstellen als akzeptierte Tankkarte geführt

Europabrücke ist Teil der A 13; kein separates Mautprodukt

Arlberg-Straßentunnel

S 16

Tirol / Vorarlberg

≤ 3,5 t tzGm

ASFINAG-Streckenmaut

13,00 €

Mautstelle oder Digitale Streckenmaut

Die Shell Card wird an ASFINAG-Mautstellen als akzeptierte Tankkarte geführt

Abschnitt St. Anton–Langen

Pfändertunnel

A 14

Vorarlberg / Nähe deutsche Grenze

≤ 3,5 t tzGm

Keine separate Tunnelmaut

–

Keine separate Mautzahlung

–

Liegt im vignettenfreien Abschnitt Hörbranz–Hohenems

Felbertauern-Straßentunnel

Felbertauernstraße

Salzburg / Osttirol

≤ 3,5 t tzGm

Maut der Felbertauernstraße AG

13,50 €

Mautstelle; verschiedene Zahlungsmittel

Die Shell Card wird vom Betreiber als akzeptierte Tankkarte geführt

Kein Teil des ASFINAG-Streckenmautsystems

Felbertauern-Straßentunnel

Felbertauernstraße

Salzburg / Osttirol

> 3,5 t tzGm, LKW

Maut der Felbertauernstraße AG

36,00 € / 54,00 € / 72,00 €

Mautstelle; Tarif nach Achsanzahl

Die Shell Card wird vom Betreiber als akzeptierte Tankkarte geführt

2 / 3 / ≥ 4 Achsen

Die Felbertauernstraße gehört nicht zum ASFINAG-Netz, sondern wird von der Felbertauernstraße AG betrieben. Deshalb gelten dort eigene Tarife und Zahlungsmöglichkeiten. Für LKW mit einer tzGm von mehr als 3,5 t richtet sich der Tarif nach der Achsanzahl.

Mautpflichtige Passstraßen und Alpenstraßen

Neben dem ASFINAG-Netz gibt es in Österreich weitere mautpflichtige Pass- und Alpenstraßen mit eigenen Tarifen und Betreibern. Für gewerbliche Fahrten sind dabei auch saisonale Sperren und Beschränkungen für schwere Fahrzeuge zu beachten.

Hinweis: Die angegebenen Preise und Tarife entsprechen dem Stand von Oktober 2026 und können sich ändern.

Strecke

Mautsystem / Betreiber

Preis 2026

Für gewerbliche Fahrten relevant

Gerlos Alpenstraße

Großglockner Hochalpenstraßen AG

Pkw 13,00 €; LKW bis 3,5 t 20,50 €; LKW über 3,5 t 31,50 €

Ganzjährig befahrbar; eigene Tarife außerhalb des ASFINAG-Mautsystems

Großglockner Hochalpenstraße

Großglockner Hochalpenstraßen AG

Pkw 46,50 €; LKW bis 3,5 t 56,50 €; LKW über 3,5 t 145,00 €

Saisonale Straße; für LKW gelten eigene Fahrzeugkategorien und Tarife

Timmelsjoch-Hochalpenstraße

Eigene Straßenmaut

Pkw 20,00 € einfache Fahrt; sonstige Fahrzeuge einschließlich LKW 40,00 €

Saisonale Verbindung; auf italienischer Seite sind LKW nur bis 8 t Gesamtgewicht zugelassen

Silvretta-Hochalpenstraße

Eigener Betreiber

Keine durchgehende Befahrung 2026

Vorarlberger Seite bis 2030 geschlossen; Tiroler Seite 2026 nur bis zum Vermuntsee geöffnet

Die Gerlos Alpenstraße wird von der Großglockner Hochalpenstraßen AG betrieben und ist im Gegensatz zu mehreren anderen Alpenstraßen ganzjährig befahrbar. Für LKW gelten eigene Tarife nach Gewichtsklasse.

Auch die Großglockner Hochalpenstraße hat eigene Tarife für gewerblich genutzte Fahrzeuge. Sie ist allerdings saisonal geöffnet und damit keine ganzjährig verfügbare Alternative für den gewerblichen Verkehr.

Beim Timmelsjoch sind zusätzlich die Fahrzeugbeschränkungen zu beachten. Auf italienischer Seite dürfen LKW mit einem Gesamtgewicht von höchstens 8 t, einer Breite von bis zu 2,55 m und einer Höhe von bis zu 4 m fahren.

Die Silvretta-Hochalpenstraße ist 2026 nicht durchgehend befahrbar und steht daher für den gewerblichen Durchgangsverkehr nicht zur Verfügung. Die Vorarlberger Seite bleibt bis 2030 geschlossen; von Tirol aus ist die Straße 2026 lediglich bis zum Vermuntsee geöffnet.

Wie kann man die Maut in Österreich bezahlen?

Die verfügbaren Zahlungsmöglichkeiten hängen vom jeweiligen Mautsystem ab. Für Fahrzeuge mit einer tzGm von bis einschließlich 3,5 t können Vignette und Streckenmaut digital gekauft werden. An den Mautstellen gibt es weitere Bezahlmöglichkeiten. Bei Fahrzeugen mit einer tzGm von mehr als 3,5 t erfolgt die Abrechnung über das GO-Maut-System.

Die Digitale Vignette ist im ASFINAG-Mautshop und in der ASFINAG-App erhältlich. Bezahlt werden kann dort unter anderem per Kreditkarte, PayPal, Amazon Pay, eps und SEPA-Lastschrift. Alternativ ist für Jahres-, 2-Monats- und 10-Tages-Vignetten weiterhin die klassische Klebevignette bei Vertriebsstellen erhältlich.

Für Streckenmaut-Abschnitte auf der A 9, A 10, A 11, A 13 und S 16 können Fahrer die Digitale Streckenmaut bereits vor der Fahrt kaufen. Das Kennzeichen wird dabei registriert und an der Mautstelle automatisch erkannt. Eine weitere Möglichkeit ist die direkte Bezahlung an der Mautstelle, etwa mit Bargeld, Kredit- oder Debitkarte sowie akzeptierten Tankkarten.

Bei häufiger Nutzung von Streckenmaut-Abschnitten bietet ASFINAG außerdem FLEX an. Nach der Registrierung des Kennzeichens werden die tatsächlich gefahrenen Strecken automatisch über das hinterlegte Zahlungsmittel abgerechnet. Ein vorheriger Kauf eines einzelnen Streckenmaut-Tickets ist damit nicht notwendig.

Bei Fahrzeugen mit einer tzGm von mehr als 3,5 t läuft die Bezahlung über die GO-Maut. Für die GO-Box stehen das Pre-Pay-Verfahren mit vorab aufgeladenem Guthaben und das Post-Pay-Verfahren mit einem hinterlegten Zahlungsmittel zur Verfügung. Welche Zahlungsmittel verfügbar sind, hängt dabei vom gewählten Verfahren ab.

Kann man die österreichische Maut mit der Shell Card bezahlen?

Für bestimmte Mautzahlungen in Österreich kann die Shell Card genutzt werden. ASFINAG führt Shell beziehungsweise euroShell an den Mautstellen für die Streckenmaut als akzeptierte Tankkarten auf. Damit kann die Streckenmaut beispielsweise auf den mautpflichtigen Abschnitten der A 9, A 10, A 11, A 13 und S 16 direkt an der Mautstelle bezahlt werden.

Davon zu unterscheiden ist die GO-Maut für Fahrzeuge mit einer tzGm von mehr als 3,5 t. Für diese Fahrzeuge ist weiterhin ein zugelassenes Fahrzeuggerät wie die GO-Box oder eine geeignete On-Board-Unit erforderlich. Eine Tankkarte ersetzt das vorgeschriebene Fahrzeuggerät nicht.

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Maut in Österreich für LKW: Was müssen Fuhrparkleiter beachten?

Bei regelmäßigem LKW-Verkehr durch Österreich lohnt es sich, die Mautdaten fest in die Fuhrparkprozesse einzubauen. Schon falsche Fahrzeugdaten oder eine nicht angepasste Achsanzahl können zu einer fehlerhaften Mautabrechnung führen.

Vor der Fahrt sollten Fuhrparkleiter deshalb folgende Punkte prüfen:

  • tzGm: Liegt die technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs über 3,5 Tonnen, gilt die GO-Maut. Die tatsächliche Beladung ändert die Zuordnung zum Mautsystem nicht.

  • Fahrzeuggerät: GO-Box oder zugelassene On-Board-Unit müssen ordnungsgemäß eingerichtet und funktionsfähig sein.

  • Achsanzahl: Bei Fahrzeugkombinationen muss die eingestellte Achsanzahl zur aktuellen Fahrt passen. Anhängerachsen sind dabei zu berücksichtigen.

  • CO₂- und EURO-Emissionsklasse: Die hinterlegten Fahrzeugdaten müssen korrekt und aktuell sein, da beide Merkmale in den Mauttarif einfließen.

  • Strecke: Für bestimmte Alpenquerungen und Tunnel gelten eigene beziehungsweise erhöhte Tarife. Berücksichtigen Sie diese bereits bei der Routenplanung.

  • Bezahlung: Bei Pre-Pay ist auf ausreichendes Guthaben zu achten, bei Post-Pay auf ein gültiges Zahlungsmittel.

  • Dokumentation: Fahrzeugdeklaration und erforderliche Nachweise sollten kontrolliert und im Fahrzeug mitgeführt werden.

ASFINAG fasst die Pflichten vor und während der Fahrt auch für Fahrer und Unternehmen zusammen.

Maut für Elektrofahrzeuge

Auch für elektrische Firmenfahrzeuge richtet sich das österreichische Mautsystem zunächst nach der technisch zulässigen Gesamtmasse. Elektrofahrzeuge mit einer tzGm von bis einschließlich 3,5 t benötigen auf vignettenpflichtigen Autobahnen und Schnellstraßen eine Vignette beziehungsweise auf den entsprechenden Abschnitten ein Streckenmaut-Ticket. Für Fahrzeuge mit einer tzGm von mehr als 3,5 t gilt die GO-Maut.

Bei schweren Elektrofahrzeugen spielt der emissionsfreie Antrieb allerdings bei der Tarifberechnung eine Rolle. Emissionsfreie Fahrzeuge werden der CO₂-Emissionsklasse 5 zugeordnet und haben innerhalb der GO-Maut eine eigene Tarifgruppe.

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Internationale Routen und Maut über die Landesgrenzen hinaus

Bei internationalen Fahrten endet die Mautplanung nicht an der österreichischen Grenze. Je nach Route kommen mehrere nationale Systeme zusammen. Das betrifft vor allem Verbindungen zwischen Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien. Für Fuhrparks mit regelmäßigen Auslandsfahrten sollten die jeweiligen Mautsysteme deshalb bereits bei der Routen- und Kostenplanung berücksichtigt werden.

Route

Mautsysteme / relevante Abschnitte

B2B-Hinweis

Deutschland → Österreich

Österreichische Vignette bzw. GO-Maut; je nach Strecke zusätzlich Streckenmaut

Bei wiederkehrenden Fahrten Fahrzeugklasse, Route und anfallende Mautkosten vorab einplanen

Österreich → Italien

Österreichische Vignette bzw. GO-Maut und gegebenenfalls Streckenmaut; anschließend italienische Autobahnmaut

Die Brennerroute über die A 13 ist eine wichtige Verbindung für den gewerblichen Nord-Süd-Verkehr

Österreich → Slowenien

Österreichische Maut; je nach Route Karawankentunnel; in Slowenien Vignette bzw. DarsGo

Auf einer Fahrt können unterschiedliche Systeme und Betreiber relevant sein

Österreich → Slowenien → Kroatien

Österreichische, slowenische und kroatische Mautsysteme

Bei internationalen Fahrten sollten die Mautkosten für die gesamte Route und nicht nur für einzelne Länder betrachtet werden.

In Slowenien richtet sich das Mautsystem ebenfalls nach der Fahrzeugklasse. Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen nutzen grundsätzlich eine E-Vignette, während Fahrzeuge über 3,5 Tonnen über das streckenabhängige DarsGo-System abgerechnet werden.

In Italien und Kroatien gelten wiederum eigene nationale Mautsysteme. Wer regelmäßig grenzüberschreitend unterwegs ist, sollte deshalb neben den österreichischen Gebühren auch die Mautregelungen der weiteren Transit- und Zielländer in die Streckenplanung einbeziehen.

Was passiert bei fehlender oder falscher Maut?

Fehlt eine gültige Vignette oder wurde die vorgeschriebene Maut nicht korrekt entrichtet, kann das für Unternehmen schnell zusätzliche Kosten verursachen. Bei Verstößen gegen die Vignetten- oder Streckenmautpflicht kann ASFINAG eine Ersatzmaut verlangen. Wird diese nicht fristgerecht bezahlt, kann ein Verwaltungsstrafverfahren folgen.

Auch bei der GO-Maut können Fehler zu Nachzahlungen führen. Typische Ursachen sind eine falsch eingestellte Achsanzahl, fehlerhafte Fahrzeugdaten, eine nicht korrekt hinterlegte CO₂- oder EURO-Emissionsklasse oder Probleme mit dem Fahrzeuggerät. Bei Pre-Pay kann außerdem ein zu geringes Guthaben dazu führen, dass die Maut nicht ordnungsgemäß entrichtet wird.

Für Fahrer und Fuhrparkleiter ist deshalb wichtig, die Signaltöne der GO-Box während der Fahrt zu beachten. Sie geben unter anderem Hinweise darauf, ob eine Mauttransaktion erfolgreich war oder Handlungsbedarf besteht. Wird ein Fehler festgestellt, sollte er möglichst schnell behoben und eine gegebenenfalls erforderliche Nachzahlung der GO-Maut innerhalb der vorgesehenen Frist vorgenommen werden.

Bei Fahrzeugen mit einer tzGm von bis einschließlich 3,5 t sollte außerdem geprüft werden, ob neben der Vignette für die geplante Route eine Streckenmaut anfällt. Gerade bei wechselnden Fahrzeugen und Fahrern helfen klare interne Abläufe dabei, gültige Mautprodukte, korrekte Fahrzeugdaten und die erforderlichen Unterlagen vor jeder Fahrt zu kontrollieren.

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Häufig gestellte Fragen zur Maut in Österreich

Brauche ich in Österreich eine Vignette oder eine GO-Box?
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Wie viel kostet die Maut in Österreich 2026?
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Was kostet die LKW-Maut in Österreich pro Kilometer?
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Welche Tunnel sind in Österreich mautpflichtig?
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Welche Autobahnabschnitte sind in Österreich vignettenfrei?
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Kann man die Maut in Österreich mit der Shell Card bezahlen?
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Ist die Brennerautobahn mautpflichtig?
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Ist die Maut am Karawankentunnel in Österreich und Slowenien gleich?
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Welche Brücken sind in Österreich mautpflichtig?
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Was passiert, wenn die Maut oder Vignette fehlt?
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