Welche Kraftstoffe gibt es? Herkömmliche und alternative Kraftstoffe auf dem deutschen Markt

Person sitzt am Steuer eines Autos und fährt in der Dämmerung.

Die Zeiten, in denen an den Tankstellen nur zwei Kraftstoffarten- Benzin und Diesel - erhältlich waren, sind längst vorbei. Doch welche Kraftstoffe gibt es für Autos heutzutage? Und welche eignen sich am besten für Ihre Flotte? Heute gibt es neben diesen Standardkraftstoffen zunehmend eine Vielzahl von gasförmigen Kraftstoffen, darunter Wasserstoff, Bio- und synthetische Kraftstoffe. Deshalb geben wir Ihnen einen Überblick über die am häufigsten verwendeten Kraftstoffe und ihre aufstrebenden Nachfolger. Außerdem helfen wir Ihnen, die Kraftstoffetiketten an den Tankstellen zu erkennen.

Das Bewusstsein für die Erschöpfung der fossilen Brennstoffe sowie die Notwendigkeit, Emissionen zu verringern und die Klimakrise zu bekämpfen, treiben die Entwicklung immer modernerer Brennstoffe voran. Der technologische Fortschritt ermöglicht nicht nur die Verbesserung bestehender Kraftstoffe, sondern auch die Entwicklung völlig neuer Kraftstoffe, die aus anderen Quellen oder durch alternative Methoden gewonnen werden.

Kraftstoffkennzeichnung an Tankstellen

Seit einigen Jahren gibt es an den Tankstellen einheitliche Kraftstoffbezeichnungen, die auf der Grundlage von EU-Verordnungen eingeführt wurden. Sie sollen den Autofahrern die Wahl des richtigen Kraftstoffs erleichtern, denn ein Fehler beim Tanken kann sehr kostspielig werden.

Die wichtigsten Bezeichnungen sind:

  • E - Benzin mit Bioethanol

  • B - Diesel mit Biozusätzen 

  • H2, LNG oder CNG - gasförmige Kraftstoffe

Die Kraftstoffkennzeichnungen sind auf Zapfsäulen und Tankdeckeln zu finden.

Kraftstoffarten an Tankstellen im Überblick

Das Bewusstsein für die Erschöpfung der fossilen Brennstoffe sowie die Notwendigkeit, die Emissionen zu verringern und die Klimakrise zu bekämpfen, treiben die Entwicklung immer modernerer Brennstoffe voran. Der technologische Fortschritt ermöglicht nicht nur die Verbesserung bestehender Kraftstoffe, sondern auch die Entwicklung völlig neuer Kraftstoffe, die aus anderen Quellen oder durch alternative Methoden gewonnen werden.

An den Tankstellen in Deutschland gibt es verschiedene Grundtypen von Kraftstoffen. Jeder von ihnen hat spezifische Verwendungszwecke, Eigenschaften und Bezeichnungen. Die wichtigsten werden im Folgenden vorgestellt.

Herkömmliche Kraftstoffe

Der Automobilmarkt wird seit Jahrzehnten von Benzin und Diesel beherrscht. Die Modernisierung von Automotoren und das Bestreben, den Ausstoß der schädlichsten Bestandteile der Abgase zu verringern, führen zu einer Veränderung ihrer Zusammensetzung.

Derzeit werden die Normen, die diese Kraftstoffe erfüllen müssen, auf EU-Ebene durch die Richtlinie 98/70/EG und auf nationaler Ebene durch die 10. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (10. BImSchV) festgelegt.

Seit Anfang der 1990er Jahre ist in Deutschland auch gasförmiger Kraftstoff - LPG - erhältlich. Obwohl dieser zunächst stark gefördert wurde und zeitweise weit verbreitet war, hat seine Bedeutung in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Heute wird LPG vor allem noch von umgerüsteten Fahrzeugen genutzt, während die Zahl der Neuzulassungen und Tankstellen kontinuierlich sinkt.

Wie Benzin wird auch Dieselkraftstoff aus Rohöl gewonnen, jedoch ist Diesel relativ unraffiniert, dichter und enthält mehr Energie pro Liter als die Benzinalternative. Da er sich bei der Verbrennung besser verhält, ist Diesel ideal für den Antrieb von großen Nutzfahrzeugen. Dank eines höheren Drehmoments können solche Fahrzeuge somit schwere Lasten über schwieriges Gelände transportieren.

Zudem sind Dieselmotoren effizienter, da sie ein höheres Verdichtungsverhältnis und eine größere Kraftstoffdichte aufweisen. Dies bedeutet, dass Fahrzeuge mit Dieselmotoren weiter fahren können, ohne nachzutanken. Ein großer Lkw verbraucht etwa 30-40 Liter Diesel pro 95 Kilometer, wobei die Nutzlast eine direkte Rolle spielt.

Weitere Vorteile von Dieselmotoren:

  • Robuste Komponenten sorgen für eine lange Lebensdauer und einen geringeren Wartungsaufwand.

  • Sie sind auf optimale Effizienz unter extremen Bedingungen ausgelegt und gewährleisten eine konstante Leistung bei der Beförderung von Lasten über lange Strecken.

  • Sie laufen mit einer niedrigeren Drehzahl als Benzinmotoren und sind daher langfristig ökonomischer und verursachen nur einen geringeren Verschleiß der Komponenten.

Benzinmotoren sind zwar nicht die beste Wahl für große Lastkraftwagen, bieten aber einige deutliche Vorteile. Benzinbetriebene Fahrzeuge sind in der Regel preiswerter, was sie zu einer besseren Wahl für Fuhrparkmanager mit knappen Budgets und eingeschränktem Betrieb macht. Benzinmotoren arbeiten gleichmäßiger und leiser und erfordern nur einen geringen Wartungsaufwand. Sie sind daher besonders gut für den Einsatz in städtischen Gebieten geeignet, da sie schneller beschleunigen und einen ruhigeren Motorlauf bieten. Es gibt auch die kostengünstige und umweltfreundliche Möglichkeit, den Benzinmotor auf Flüssiggas (LPG) umzurüsten.

Bleifreies Benzin (E10)

Was sind die verschiedenen Benzinsorten in Deutschland? An den Tankstellen zurzeit sind drei Benzinarten erhältlich - Super E10 (95 Oktan), Super E5 (95 Oktan) und Superbenzin (98 Oktan). Letzteres verbessert die Leistung des Motors etwas, was sich vor allem bei Sportwagen bemerkbar macht.

Die Bezeichnung von E10 leitet sich davon ab, dass es bis zu 10 Prozent Bioethanol in seiner Zusammensetzung enthält. Dabei handelt es sich um Alkohol, der aus Pflanzen, darunter Getreide und Zuckerrüben, gewonnen wird.

Das derzeitige Ziel ist die Herstellung von Bioethanol der zweiten Generation, d. h. aus Rohstoffen, die nicht mit Lebensmitteln konkurrieren, wie pflanzliche Abfälle, Stroh oder Holz. 

Durch den Zusatz von Bioethanol steigt die Energieeffizienz von Benzin. Außerdem wird die Menge der gefährlichsten Verbindungen im Abgas (Kohlenstoff- und Stickoxide, Schwefelverbindungen und Partikel) reduziert.

Zu beachten ist hier allerdings, dass einige ältere und empfindliche Fahrzeuge E10 nicht vertragen, der Großteil der neueren Modelle aber schon.

E85 - eine pflanzenbasierte Alternative zu Benzin 

Standard-Benzinmotoren können Kraftstoff mit einem Bioethanolanteil von maximal 10 Prozent verwenden. Die Zahl der Fahrzeugmodelle mit Flexifuel-Motoren, die mit E85-Kraftstoff betrieben werden können (obwohl auch E10 verwendet werden kann), steigt jedoch stark an.

E85 ist ein Gemisch, das bis zu 85 Prozent Bioethanol und nur 15 Prozent herkömmliches Benzin enthält. Das macht ihn zu einem wesentlich nachhaltigeren Kraftstoff, bei dessen Verbrennung weit weniger Schadstoffe in die Umwelt gelangen.

Noch gibt es derzeit nur wenige Tankstellen in Deutschland, an denen dieser Kraftstoff verfügbar ist, weshalb dieser hierzulande keine Relevanz am Massenmarkt hat. 

Diesel und Biodiesel 

Diesel, der vor allem in Lastwagen verwendet wird, enthält ebenfalls eine Beimischung von Biokomponenten. Da derzeit maximal 7 Prozent beigemischt werden dürfen, wird dieser Kraftstoff als B7 bezeichnet. Auf einigen europäischen Märkten ist auch B10-Diesel erhältlich, der bis zu 10 Prozent pflanzliche Bestandteile enthält.

Das Bestreben, den Einsatz von erneuerbaren Kraftstoffen im Verkehr zu erhöhen, hat zur Entwicklung von Dieselkraftstoff geführt, der vollständig aus Biomasse hergestellt wird und als XTL bezeichnet wird. Leider kann er derzeit nur in ausgewählten Automodellen verwendet werden und ist in Deutschland auch nur an ausgewählten Tankstellen verfügbar, wodurch er noch keine breite Nutzung findet.

Alternative Kraftstoffe für das Auto: Gase und mehr 

Als Reaktion auf die zunehmenden Herausforderungen der Klimakrise und aufgrund der Erschöpfung fossiler Brennstoffe haben sich eine Reihe alternativer Kraftstoffe für Autos entwickelt.

Erdgas 

Komprimiertes Erdgas (CNG) wird als Kraftstoff für Autos immer beliebter. Im Verkehr hingegen wird die flüssige Form (LNG) verwendet, die effizienter ist (höhere Energiedichte). 

Das Angebot an Fahrzeugen, die auf diese Weise betankt werden können, ist bereits recht groß. Die beliebtesten Marken bieten Modelle mit werkseitig eingebautem CNG (PKW und Transporter) und LNG (LKW) an.

Außerdem können sie in Fahrzeuge eingebaut werden, die ursprünglich nicht damit ausgestattet waren. Das deutsche und europäische Tankstellennetz, das solche Kraftstoffe anbietet, bedarf zwar noch einer großen Erweiterung, ist allerdings im Vergleich zu anderen alternativen Kraftstoffen bereits besser ausgebaut.

Ein weiterer Trend sind alternative Kraftstoffe, die zunehmend von umweltbewussten Flottenmanagern bevorzugt werden. So besteht komprimiertes Erdgas (CNG) hauptsächlich aus Methan, das unter hohem Druck gelagert und zum Antrieb von speziell entwickelten oder modifizierten Fahrzeugen verwendet wird. CNG ist nicht nur relativ erschwinglich, sondern auch sehr effizient und reduziert den Ausstoß von Schadstoffen wie Kohlenmonoxid und Stickoxiden.

Verflüssigtes Erdgas (LNG) wird ebenfalls als nachhaltige Alternative empfohlen, insbesondere für den Antrieb von schweren Nutzfahrzeugen. In einigen Regionen ist LNG sogar 10-25 % günstiger ist als Diesel. LNG ist außerdem hocheffizient, da die höhere Energiedichte längere Fahrten mit weniger Nachfüllungen ermöglicht. Gleichzeitig werden die schädlichen Emissionen auf ein Minimum reduziert.

Wasserstoff

Wasserstoff gilt als der Kraftstoff der Zukunft. In Zellen wird dieses Gas zur Erzeugung von Strom verwendet, der das Auto antreibt. Wasserstoffbetriebene Fahrzeuge stoßen nur Wasserdampf aus, was sie äußerst umweltfreundlich macht. Eine wichtige Frage aus Umweltsicht ist jedoch, wie der Wasserstoff gewonnen wird

Wasserstoff gilt als der Kraftstoff der Zukunft.

Grauer Wasserstoff ist am wenigsten umweltfreundlich. Er wird durch ein Verfahren namens Dampfreformierung von Methan hergestellt. Dabei reagiert Wasserdampf mit dem im Erdgas enthaltenen Methan und es entsteht Wasserstoff.

Leider führt dieser Prozess auch dazu, dass eine sehr große Menge an Kohlendioxid in die Atmosphäre abgegeben wird.

Durch den Einsatz der Kohlenstoffabscheidungstechnologie in dem oben beschriebenen Verfahren wird blauer Wasserstoff gewonnen. Dieser hat zwar einen viel geringeren Kohlenstoff-Fußabdruck, ist aber nicht kohlenstofffrei und basiert immer noch auf dem fossilen Brennstoff Erdgas. 

Die beste, treibhausgasneutrale Lösung ist grüner Wasserstoff. Er wird durch die Aufspaltung von Wassermolekülen in Wasserstoff und Sauerstoff mithilfe von Elektrizität (Elektrolyse) gewonnen. 

Natürlich kann dieser Kraftstoff nur dann kohlenstofffrei sein, wenn der für seine Herstellung verwendete Strom vollständig aus erneuerbaren Quellen stammt. 

Die Akzeptanz von Wasserstoff als Kraftstoff hängt von der Ladeinfrastruktur ab, welche sich in Deutschland derzeit  noch in einem frühen Stadium befindet. 

Synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) 

Synthetische Kraftstoffe werden durch chemische Synthese aus grundlegenden Rohstoffen wie Wasserstoff, Kohlendioxid und Strom aus erneuerbaren Quellen hergestellt. Das Ergebnis sind flüssige oder gasförmige Kraftstoffe, die erfolgreich zum Antrieb von Autos verwendet werden können.

Ihr großer Vorteil ist ihre Kompatibilität mit den derzeitigen Verbrennungsmotoren und der Kraftstoffinfrastruktur. Im Gegensatz dazu ist die Herstellung von E-Kraftstoffen allerdings aufgrund des Mangels an entwickelter Technologie und Produktion derzeit sehr teuer. Daher können diese auf dem Markt nicht mit herkömmlichen Kraftstoffen konkurrieren.

Vergleich der Kraftstoffeffizienz: Welcher Kraftstoff ist der beste für Ihren Fuhrpark?

Diesel gilt seit jeher als der beste Kraftstoff, vor allem bei langen Fahrten und auf Autobahnen. Die Inflation hat jedoch zu einem deutlichen Preisanstieg geführt, so dass in Deutschland pro Liter Diesel ab Mai 2025 rund 1,60 EUR verlangt werden. Für ein Fahrzeug, das etwa 7,5 Liter pro 95 Kilometer verbraucht, ergeben sich Kraftstoffkosten von etwa 12,00 EUR.

Die durchschnittlichen Kosten für Benzin liegen etwas höher und betragen ab Mai 2025 rund 1,69 EUR pro Liter. Benzinbetriebene Fahrzeuge sind auch etwas weniger effizient. Für ein Fahrzeug, das etwa 9 Liter auf 95 km verbraucht, würde dies Kraftstoffkosten von 15,21 EUR bedeuten. Je nach Flottengröße und Fahrleistung kann dieser Unterschied erheblich sein. Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass es einige Preisunterschiede für Benzinsorten wie Benzin 95-E10 und Premium 98 gibt.

Wie bereits erwähnt, sind Dieselfahrzeuge aufgrund ihrer relativen Effizienz die bevorzugte Wahl für Langstreckenfahrten. Für innerstädtische Fahrten werden jedoch in der Regel benzinbetriebene Fahrzeuge gewählt, da sie schneller beschleunigen können und einen ruhigeren Motorlauf haben.

Fahrzeuge, die mit alternativen Kraftstoffen wie CNG und LNG betrieben werden, können in vielen Anwendungsfällen auch niedrigere Kosten pro Kilometer bieten, wobei Elektrofahrzeuge unter vielen Bedingungen als die energieeffizienteste Option gelten. Natürlich wurde die Akzeptanz solcher Fahrzeuge durch die begrenzte Infrastruktur beeinträchtigt. Dies dürfte sich jedoch angesichts der EU-Investitionen in Höhe von 422 Millionen Euro und der angestrebten Einrichtung von 3 Millionen öffentlichen Ladepunkten bis 2030 ändern.

Fahrzeuge, die mit Biokraftstoffen und Elektrobatterien betrieben werden, gewinnen ebenfalls immer mehr an Bedeutung, insbesondere aus Umweltschutzgründen. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2025 machten Elektrofahrzeuge 15,2 % aller Neuzulassungen in der EU aus, wobei Deutschland eine bemerkenswerte Wachstumsrate von 41 % verzeichnete. Es wird erwartet, dass sich dieser Trend fortsetzt und dass E-Autos bis 2035 43 % der gesamten EU-Pkw-Flotte ausmachen werden.

Deutschland ist mit fast 1,5 Millionen E-Fahrzeugen auf den Straßen ein wichtiger Katalysator für die Vermehrung von E-Fahrzeugen in der gesamten EU.

Fuhrparkmanager können sich aufgrund von Preisschwankungen beim besten Diesel- und Benzinkraftstoff auch nach effizienteren Optionen umsehen. Dies ist ein wichtiger Punkt, da die Kraftstoffkosten einen großen Teil des Fuhrparkbetriebsbudgets ausmachen und plötzliche Preiserhöhungen zu einer erheblichen finanziellen Belastung führen können. Dies war beispielsweise der Fall im Januar 2025, als Diesel in Deutschland auf 1,663 € pro Liter und Benzin auf 1,731 € pro Liter gestiegen sind. Unter anderem haben die Erhöhung der CO2-Abgabe, die CHG-Quote und die Volatilität des Rohölmarktes zu den Preisschwankungen beigetragen.

Flottenmanagern, die über die gestiegenen Kosten für den besten Kraftstoff für Ihre Flotte sorgen, wird geraten:

  • sich auf die Optimierung der Routen zu konzentrieren, wobei eine effiziente GPS-gestützte Planung für eine geringere Kraftstoffverschwendung sorgt.

  • den Umstieg auf alternative Kraftstoffe und Elektrofahrzeuge zu erwägen, um die Kosten zu senken und stabiler zu gestalten.

  • Fahrer in kraftstoffsparenden Praktiken zu schulen, wie z. B. weniger Leerlauf und gleichmäßige Geschwindigkeiten.

  • Einsatz von Telematiksystemen zur Vorhersage von Preistrends und zur Anpassung von Routen.

Die Rolle der Kraftstoffqualität für die Flottenleistung

Wie bereits erwähnt, kann die Auswahl des besten Diesel- und Benzinkraftstoffs zu einer verbesserten Motorleistung und geringeren Wartungskosten beitragen. Qualitativ hochwertiger Kraftstoff verbrennt vollständiger, wodurch die Energieübertragung maximiert und die Motorkomponenten weniger belastet werden. Dies führt zu einer sanften Geschwindigkeitsbeschleunigung, einer besseren Kraftstoffaufnahme und allgemein höhere Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge. Diese Faktoren tragen ebenfalls dazu bei, das Risiko von Pannen zu verringern und verlängern die Wartungsintervalle der Fahrzeuge. Durch den Einsatz von technologiegestützten Kraftstoffüberwachungssystemen lassen sich außerdem Ineffizienzen frühzeitig erkennen und durch gezielte präventive Wartungsmaßnahmen die Ausfallzeiten der Fahrzeuge minimieren.

Flottenmanager, die durch die Verwendung von weniger hochwertigem Kraftstoff Kosten sparen wollen, gehen diese Risiken ein:

  • Geringere Motorleistung und Flottenproduktivität,

  • Erhöhter Verschleiß der Komponenten und damit die Notwendigkeit häufigerer Wartung und Reparaturen,

  • Erhöhter Schadstoffausstoß wie Kohlenmonoxid und anderen Partikeln, wodurch das Risiko der Nichteinhaltung von Umweltvorschriften steigt,

  • Erhöhtes Risiko von Pannen und Verspätungen, was nicht nur die Leistung der Flotte, sondern auch die Kundenzufriedenheit beeinträchtigen kann.

"Längerer Gebrauch von weniger hochwertigem Kraftstoff kann zu Kohlenstoffablagerungen im Kraftstoffsystem führen, die Einspritzdüsen verstopfen und empfindliche Motorkomponenten beschädigen" - German Automotive

Solche Risiken lassen sich durch die Anwendung bewährter Verfahren für hohe Kraftstoffqualität und -konsistenz minimieren. Flottenmanager sollten darauf achten, den besten Kraftstoff von zertifizierten und seriösen Anbietern zu beziehen und die Einhaltung der Industriestandards sicherzustellen. Bei der Lagerung und Handhabung sollten entsprechende Protokolle befolgt werden, wobei der Kraftstoff in sauberen und gut verschlossenen Tanks gelagert und die Temperatur kontrolliert werden sollte. Auch der Einsatz von Tankkarten und Telematiksystemen kann einen Unterschied machen, da sie eine zuverlässige Überwachung der Verbrauchsmuster und die frühzeitige Erkennung von Anomalien ermöglichen.

Zusammenfassung

Der Kraftstoffmarkt in Deutschland hat sich stark gewandelt, wobei neben den traditionellen Kraftstoffen wie Benzin und Diesel auch alternative Treibstoffe wie Erdgas und Wasserstoff entstehen. Dank des technologischen Fortschritts entwickelt sich auch die Produktion synthetischer Kraftstoffe, die mit der bestehenden Infrastruktur erfolgreich eingesetzt werden können.

Von den finanziellen Einsparungen bis hin zur geringeren Umweltbelastung gibt es zahlreiche Gründe, den besten Kraftstoff für Ihren Fuhrpark sorgfältig auszuwählen. Dabei ist es wichtig, dass Sie sich die Zeit nehmen, Ihre Flottenbedürfnisse und Kraftstoffoptionen zu analysieren.

Angesichts steigender Betriebskosten und zunehmenden Umweltbewusstseins werden Tankkarten zu einer attraktiven Lösung für Unternehmen. Sie ermöglichen die Optimierung der Kraftstoffausgaben und bieten volle Kontrolle über das Tanken sowie Zugang zu wettbewerbsfähigen Preisen und Sonderangeboten bei Partner-Tankstellennetzen. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Sie den Kraftstoffverbrauch Ihrer Flotte optimieren können

Durch die Investition in Tankkarten von Fleetcor können Unternehmen nicht nur Kosten sparen, sondern auch umweltfreundliche Lösungen unterstützen, was sich in die Nachhaltigkeitsstrategie einfügt. Um einen Schritt in Richtung Zukunft der Kraftstoffe zu machen, lohnt es sich, in Tankkarten zu investieren, beim Tanken zu sparen und umweltfreundliche Praktiken zu fördern.

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